Balduin wollte sich zum Wohl
heut was gönnen mit Alkohol
Doch wirkt der Baldi schon recht munter
statt eins kippt er deren acht hinunter

Besoffen auf dem Weg nach Hause
immer wieder ’ne Hinfallpause
er kriecht zur nächsten Strasslaterne
zum Aufstehn hat er die sehr gerne

Und stolpert trunken vor sich hin
„Ich doch bald zu hause bin“.
Und siehe da, da steht sein Haus,
es sieht so unbewohnt heut aus.

Er wankt zur Tür – sucht ganz verdattert
seinen Schlüsselbund, der rattert.
Doch dieser ist verlor’n gegangen
und Baldi will nicht draussen hangen.

So entscheidet Balduin,
die Türe mach ich heute hin
so nimmt er anlauf, rammt die Türen
blutend liegt auf allen Vieren.

Und als er im Spitalbett lag,
„d’Tüüre sind ja scho e Plag.“

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Balduin kann ganz gut feiern,
Und zwischendurch ’ne Pizza reiern.
Nach letztem wäldlichem Gefeste
er sich auf Heimflug macht – ins Neste.

Des Weges sagt er sich ganz blau:
„Bin weder Vogel, Fisch noch Sau!
Als Katze bin ich hier geboren,
Als Oberkatze auserkoren.

Daheim dann auf der Katzenleiter
geht der Heimweg nimmer weiter
Baldi in der Niederlag:
„Türe sind ja scho e Plag!“