Nun will Baldi raus nach Österreich
Wird musizieren und wird reich.
In Wien so sagt er, treff ich Wladimir,
Wein so denkt er, gönnt er mir.

Wladi ist ein Gegensatz
gleicht dem Bald‘ wie Maus und Katz.
Taucht er auf, grüsst man freundlich,
Alle Türen öffnen sich.

Mit erstem Lohn aus dem Orchester
Geht er kaufen sich nen Toaster
Vor dem grossen wiener Kaufhaus
Trifft er Wladimir voraus

Wladi steigt leger in die Drehtür ein
Baldi klemmt sich die Finger drin ein
„Bloody Wladi!“ schreit der Baldi
Türen plagen hier – nicht nur im Aldi.

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Gastbeitrag, der 1. Autor: Simka

Baldi wollt sich nicht blamieren,
wollte doch nur Fussball spielen,
gegen Luxemburg wird nicht schief gehen,
doch die Nati-Spieler von Blamage was verstehen!

Baldi tat uns nicht den Gefallen,
für die Schweizer die Bälle in das Tor zu knallen
Am Ende eine Niederlag,
D’Tore sind ja scho e Plag

Balduin, die Physiknullnummer,
fährt heut von Zürich über Bern,
via Fribourg, Vevey, Lausanne,
nervös weiter nach Genf zum CERN.

Aus den Medien hat er erfahren,
da spielen Leute mit Atom.
Ohne Achtung vor Gefahren!
Wer rettet vor diesem Symptom?

Den Chef vor Ort will er sprechen
gedanklich liest Leviten vor.
“Soll ich klagen, soll ich schlagen?
Soll er bluten, der Direktor?“

Baldi konnt sich nun entscheiden,
eine Klage soll es sein.
Wird der Cheffe nicht agieren,
will sprengen er den CERN-Verein.

So schreitet er bewusst zum Tore,
fällt fast ins schwarze Loch hinein
zum Glück hat‘ er den Hund noch bei sich
verschwindt im Loch ohn‘ Sonnenschein

Die Eingangstür hat er erreicht nun,
er mit der Vermutung richtig lag,
das diese heut geschlossen bleiben
„D’Tüüre sind ja scho e Plag!“

Balduin will PC kaufen,
doch dann dämmert es im schnell
wenn ich für Windows mich entscheide
so wehe mir, dann „raised the hell“.

Denn was sind Fenster g’nau betrachtet
richtig, zu heiss gewaschne Tor
So ist doch klar, das es dem Baldi
wirklich kommt gar spanisch vor.

Deshalb sucht er einen andern,
Rechner – es raubt ihm den Schnauf,
einen gesunden hat er g’funden,
denn da ist noch ein Apfel drauf.

So kauft er sich den g’sunden Apfel
hat daran Spass den ganzen Tag,
Mikrosanft bleibt nun geschlossen.
und heut sind „D’Tüüre scho kei Plag!“

Balduin, die Sportskanone,
freut sich auf den Ligastart
im Eishockey im Tor zu stehen
und am Schluss den Playoff-Bart.

Das Aufgebot in seinen Händen,
er ist tatsächlich nominiert,
seinen Kasten leer zu halten
damit das Team zum Sieg geführt

Das Spiel beginnt in paar Minuten
Der Trainer gibt das Team bekannt
da stockt dem Baldi doch der Atem
sein Name wurde nicht genannt.

Er ist Ersatz in diesem Spiele
am Rücken klebt ’ne dicke zwei
So ist er also Türchenöffner
die Freude ist nun klar vorbei

Das Spiel, es hat nun angefangen
die 1. Linie nicht mehr mag
so öffnet er die Bandenluke
„D’Tüüre sind ja scho e Plag!“

Ohne es zu übertreiben,
wer kann heut noch Schnürli schreiben?
Baldi – der Schule weit entfernt,
hat es dazumals gelernt.

Heut sind die Kinder etwas dümmer,
oder ist es noch viel schlimmer?
Lehrer und Politik schwören,
Schnürli wird manch Hirn zerstören!

So nehme man das Beispiel Baldi,
er geht Einkaufen im Aldi
rennt dort ins geschlossne Tor,
denn kommen Druckbuchstaben vor.

Denn was Balduin nicht wusste,
sein Kopf an Aldis Glastür nusste,
„Geschlossen“ wäre da gehangen
müsst er nicht um die Nase bangen

Drum, hät‘ er’s richtig nur erfahren,
könnt er sich manche Plag‘ ersparen,
In Schnürlischrift stellt sich die Frag,
ob „D’Tüüre sind ja scho e Plag?“

Balduin ist einsam
findet das zu grausam

Pilgert zum Umarmenhaus
Hofft auf Aufgeschlossene.
Bietet Direktor Hubert-Klaus
Hilfe für Verschlossene?

Heute zu, der Drück-mich-Laden
Verschloss’ne Türen sind scho Plagen