spirituell


Balduin ist auf Jamaika
bisschen baden, bisschen bika
Hängt am Strand bei Sonnenwetter:
„Hier sind alle deutlich netter!“
Denkt sich schon: „Hier bleibe ich,
Türen hier, sie plagen nicht.“

So liegt er friedlich am Strand
Weit und breit ist Niemandsland.
In ihm steigt die Sicherheit,
„keine Türe – keinen Streit!“

[szenenwechsel]

Petrus merkt den Fehler spät,
Hageln tut das Wettergerät
Regnet schon seit fünf vor drei
Jamaika’s Sonne ist vorbei

Der grosse Fehler aber ist:
(Petrus denkt sich: „so ein Mist!“)
Nicht die Regentropfen fallen –
Türen, Tore erdwärts knallen!

Balduin zum Himmel schaut,
was kommt denn da und donnert laut?
Wundert sich und sagt ganz leise:
„Türen auch auf meiner Reise.“

denkt er als er da lag:
Mega-Plag, Mega-Plag.

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Balduin der Maskuline
erfreuet sich am Feminine
Träger-T-Shirts, kurze Röcke,
dies heut sein Gemüt erwecke.

Braungebrannte, glänzend Häute
ne Augenweide, diese Bräute
um mehr Schönheiten zu sehn,
beschliesst er, ins Freibad zu gehn

und siehe da – er hatte recht,
viele da vom schön Geschlecht.
Knappe Höschen, oben ohne
Baldi spürt all sein‘ Hormone

bestaunt den blonden Badetraum,
liegend im Schatten eines Baum.
beginnt im geistig Aug zu sehen,
wie die Geschicht könnt‘ weitergehen.

Sie beiden stehen vor dem Altar,
„ja“ die Antwort auf die Frage war,
ob er ihr und sie ihm wollen,
gegenseitig Respekt zu zollen.

Beim Ausgangstück sie beid marschieren,
ein Unglück wird heut nicht passieren,
doch Glück kommt ihm gar spanisch vor.
Sie stehen vor dem Ausgangstor.

Und das Tor, man glaubt es kaum,
war das Ende dieses Traum.
Woran Baldi nicht zu denken mag:
„D’Tüüre sind ja scho e Plag“