kulinarisch


Balduin, der Neupfadfinder, hat Ferien im Wald gebucht.
Ein Wald in dem es scheinbar regnet, hat er für sich ausgesucht.
Er ist gewappnet mit ner Machete, ein Seil am Rucksack trägt er auch,
und zusätzlich noch etwas Nahrung – in der Pfadi ist es Brauch.

So schreitet er zu den pompösen, kilometer hohen Bäum‘
sieht hunderttausend Arten Tiere, er kneift sich denn er denkt er träum‘
Doch plötzlich pickst es ihn am Halse, schwindelig wird’s ihm schon bald,
ein Pfeil in seine Haut sich bohrte, ein Urstamm wohl aus diesem Wald.

Als Balduin nun hat begriffen, dass er Opfer einer Meut soll sein,
die Menschen in den Topfe werfen – er die Speise zu dem Wein.
Da hat er doch die Flucht ergriffen und in windeseile sprang,
er ohne Blick zurück zu richten, einem langen Fluss entlang.

Er rannte, lächzte, fast am Boden, doch sein Schub Adrenalin,
beflügelte noch seine Beine, der Marathon hielt sich noch hin.
Doch plötzlich, wie aus dem Nichtse, fiel er in ein Loch hinein,
mit Speerepfeile an der Seite, um doch Gefangener zu sein.

Balduin versucht natürlich, sich aus dieser arg‘ Situation
zu retten, klettert nach oben, gucket aus dem Loche schon.
Doch just in diesem Momente, knallt die schwere Falltür zu,
landet mit Wucht auf seinem Kopfe – Baldi ist bewusstlos nu.

Als es ihm langsam wieder dämmert, fällt ihm ein, was ich stets sag‘
Ob Gitter, Gatter oder Falltür – „D’Türe sind ja scho e Plag“

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balduin kam angekrochen
wollte sich ein hühnchen kochen.
doch der fuchs kam ihm zuvor
offen war des stalles tor.

Tuere sind ja scho e Plag!

Balduin der Maskuline
erfreuet sich am Feminine
Träger-T-Shirts, kurze Röcke,
dies heut sein Gemüt erwecke.

Braungebrannte, glänzend Häute
ne Augenweide, diese Bräute
um mehr Schönheiten zu sehn,
beschliesst er, ins Freibad zu gehn

und siehe da – er hatte recht,
viele da vom schön Geschlecht.
Knappe Höschen, oben ohne
Baldi spürt all sein‘ Hormone

bestaunt den blonden Badetraum,
liegend im Schatten eines Baum.
beginnt im geistig Aug zu sehen,
wie die Geschicht könnt‘ weitergehen.

Sie beiden stehen vor dem Altar,
„ja“ die Antwort auf die Frage war,
ob er ihr und sie ihm wollen,
gegenseitig Respekt zu zollen.

Beim Ausgangstück sie beid marschieren,
ein Unglück wird heut nicht passieren,
doch Glück kommt ihm gar spanisch vor.
Sie stehen vor dem Ausgangstor.

Und das Tor, man glaubt es kaum,
war das Ende dieses Traum.
Woran Baldi nicht zu denken mag:
„D’Tüüre sind ja scho e Plag“

balduin zum volke spricht,
durch diese türe geh ich nicht!
ich kämpfe doch mein ganzes leben,
gegen diese Türn – vergebens
Zumal er im Käfig lag:
d’Tüüre sind ja scho e Plag!