handwerk


Balduin, die Sportskanone,
freut sich auf den Ligastart
im Eishockey im Tor zu stehen
und am Schluss den Playoff-Bart.

Das Aufgebot in seinen Händen,
er ist tatsächlich nominiert,
seinen Kasten leer zu halten
damit das Team zum Sieg geführt

Das Spiel beginnt in paar Minuten
Der Trainer gibt das Team bekannt
da stockt dem Baldi doch der Atem
sein Name wurde nicht genannt.

Er ist Ersatz in diesem Spiele
am Rücken klebt ’ne dicke zwei
So ist er also Türchenöffner
die Freude ist nun klar vorbei

Das Spiel, es hat nun angefangen
die 1. Linie nicht mehr mag
so öffnet er die Bandenluke
„D’Tüüre sind ja scho e Plag!“

Es donnert, nur die Fetzen fliegen,
die Häuser stürzen alle ein,
die Fenster in den Wiesen liegen,
Apokalypse könnte sein.

Was tun in dies‘ vernichtend Stunde,
was tun, das Leben nicht vorbei?
Rettend Gedanken machen die Runde,
wo’s am sichersten nun sei.

Dem Balduin schiessen Ideen-Blüten,
die Schutzanlage, die er gebaut,
sie wird sein Leben sicher hüten
sofern er seiner Bauten traut.

Am nächsten Morgen Vogelgezwitscher,
die Ruhe kehrte wieder ein,
um nun die Sonnenstrahl’n zu sehen,
draussen an der Luft muss sein.

Er schiebt den Riegel der grossen Tore,
beiseite – locker, problemlos, keine Frag‘
doch klemmt das Tor – nun Baldi schmore:
„D’Türe sind halt scho e Plag“

balduin war beim schreiner,
schreiner baute sarg.

balduin wollt‘ nur ausprobieren
wollt‘ sich nicht dort inhaftieren
hat’s nüm aufgebracht:
d’türe sind ja scho en plag!