Balduin will sich entspannen,
am liebsten auf dem Mittelmeer.
Denn salzig Wasser, kühle Brisen,
ist es, was sein Herz begehr.

So leiht er sich von den Griechen
ein Hausboot für sich ganz allein
denn sind wir ehrlich: wer will beim Entspannen,
mitten unter Leuten sein?

Er lässt sich also damit treiben,
nach draussen in das offne Meer,
der Landstrich wird auch immer kleiner,
doch kümmert ihn das nicht so sehr.

Und es kommt, was kommen musste,
ein Wind, nein, eher ein Orkan,
damit er nun die Ruh bewahre,
steckt er sich eine Kippe an.

Der Sturm nimm, statt abzuflauen,
stetig immer mehr nur zu,
Hilfe wär wohl eine Lösung,
aber wollte er nicht seine Ruh?

Ein Geistesblitz durch’s Hirn geschossen,
das Adrenalin senkt sich dadurch leichtm
ich suche Schutz im Haus des Bootes
bis das Wasser wieder seicht.

Nach Tagen, gefangen in den Mauern,
der Sturm sich langsam wieder legt,
erste Sonnenstrahlen fröhlich lachen,
das Boot wirkt völlig leergefegt.

Da zieht es Baldi bald nach draussen,
damit er braun noch werden mag,
doch liegt noch irgendwas vor’m Ausgang.
D’Tüüre sind ja scho en Plag.

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