Balduin, der Neupfadfinder, hat Ferien im Wald gebucht.
Ein Wald in dem es scheinbar regnet, hat er für sich ausgesucht.
Er ist gewappnet mit ner Machete, ein Seil am Rucksack trägt er auch,
und zusätzlich noch etwas Nahrung – in der Pfadi ist es Brauch.

So schreitet er zu den pompösen, kilometer hohen Bäum‘
sieht hunderttausend Arten Tiere, er kneift sich denn er denkt er träum‘
Doch plötzlich pickst es ihn am Halse, schwindelig wird’s ihm schon bald,
ein Pfeil in seine Haut sich bohrte, ein Urstamm wohl aus diesem Wald.

Als Balduin nun hat begriffen, dass er Opfer einer Meut soll sein,
die Menschen in den Topfe werfen – er die Speise zu dem Wein.
Da hat er doch die Flucht ergriffen und in windeseile sprang,
er ohne Blick zurück zu richten, einem langen Fluss entlang.

Er rannte, lächzte, fast am Boden, doch sein Schub Adrenalin,
beflügelte noch seine Beine, der Marathon hielt sich noch hin.
Doch plötzlich, wie aus dem Nichtse, fiel er in ein Loch hinein,
mit Speerepfeile an der Seite, um doch Gefangener zu sein.

Balduin versucht natürlich, sich aus dieser arg‘ Situation
zu retten, klettert nach oben, gucket aus dem Loche schon.
Doch just in diesem Momente, knallt die schwere Falltür zu,
landet mit Wucht auf seinem Kopfe – Baldi ist bewusstlos nu.

Als es ihm langsam wieder dämmert, fällt ihm ein, was ich stets sag‘
Ob Gitter, Gatter oder Falltür – „D’Türe sind ja scho e Plag“

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